Einsätze: ELW 2 nach Hillesheim und TGM nach Birresborn

Am Freitag, den 01.06.2018 wurden zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Daun zur überörtlichen Hilfe angefordert. Im Landkreis Vulkaneifel sowie in angrenzenden Landkreise kam es aufgrund der heftigen Regenschauer und Gewitter zu Unwetterereignissen.

So wurde von der Integrierten Leitstelle Trier um 07:19 Uhr die Technische Einsatzleitung (TEL) des Landkreises Vulkaneifel alarmiert, um einerseits den Eifelkreis Bitburg-Prüm zu unterstützen, der schon seit dem Vorabend im Einsatz war. Andererseits aber auch, um einen Überblick über die Lage im Landkreis Vulkaneifel zu führen. Zum Zeitpunkt der Alarmierung waren bereits Einsätze in den Verbandsgemeinden Hillesheim und Obere Kyll am Laufen.

Die TEL wird immer dann alarmiert, wenn im Landkreis eine oder mehrere große Schadenslagen sind, die sich über die einzelnen Verbandsgemeinden hin erstrecken.

Zur TEL gehört auch der Einsatzleitwagen 2 (ELW 2) des Landkreises Vulkaneifel, welcher bei der Feuerwehr Daun stationiert ist und von einigen Kameraden der Feuerwehr Daun bedient wird. Dieser rückte nach Hillesheim aus, da die Technische Einsatzleitung in einer dortigen Schule ihren Stabsraum hat.

Dort baute die Besatzung alle technischen Geräte auf, die benötigt wurden, dazu gehören z.B. das Aggregat für die Stromversorgung, Laptops zur Dokumentation, uvm. Ein Funker führte „Einsatztagebuch“, um einen Überblick über die ausgerückten Kräfte zu bekommen, weitere bauten einen Beamer, sowie ein E-Beam auf und markierten somit auf einer Karte digital die Einsatzstellen.

Gegen 11 Uhr wurde der ELW 2 von der Technischen Einsatzleitung nicht mehr benötigt, so konnte das Material wieder zurückgebaut und der Heimweg angetreten werden.

Gegen 8 Uhr rückte der Teleskopgelenkmast (TGM 23/12) der Feuerwehr Daun nach Birresborn aus. Er wurde zu Sicherungsmassnahmen angefordert, da der Schornstein eines Hauses umgefallen war. Es stellte sich jedoch kurz vor Eintreffen des TGM an der Einsatzstelle heraus, dass dieser doch nicht benötigt wurde. Daher konnte der Einsatz abgebrochen und die Rückfahrt angetreten werden.

Nachdem die ausgerückten Einsatzkräfte wieder in Daun eingetroffen waren, unterstützen sie vor Ort die übrigen Einsatzkräfte aus Daun, die bereits zu Hochwassereinsätzen ausgerückt waren.