Einsatz 116/2026: Waldbrand im Kondelwald bei Bengel nähe Kloster Springiersbach
Am späten Nachmittag des 13.08.2026 wurde das in Daun stationierte Waldbrand-TLF 3000 des Landes Rheinland-Pfalz zu einem Waldbrand im Kondelwald bei Bengel alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich in der Nähe des Klosters Springiersbach. Bereits zuvor war der ebenfalls in Daun stationierte ELW 2 des Landkreises Vulkaneifel nach Bengel ausgerückt.

Von dort aus unterstützte die Besatzung des ELW 2 gemeinsam mit weiteren Führungskräften die örtliche Einsatzleitung.

Gemeinsam mit den beiden weiteren Waldbrand-TLF 3000 des Landes Rheinland-Pfalz aus Kaisersesch und Hoppstädten-Weiersbach unterstützten die Dauner Einsatzkräfte die örtlichen Feuerwehren bei der Brandbekämpfung.

Das Dauner TLF 3000 wurde, wie auch die beiden anderen Waldbrand-TLF, sowohl im Pendelverkehr zur Sicherstellung der Wasserversorgung als auch im sogenannten Pump-and-Roll-Verfahren zur direkten Brandbekämpfung eingesetzt.

Aufgrund der einsetzenden Dunkelheit und der Belastung des betroffenen Waldgebietes mit Weltkriegsmunition war ein Betreten des Geländes zu Fuß nicht möglich. Daher wurde der noch heiße Waldboden aus den fahrenden Tanklöschfahrzeugen heraus gezielt bewässert und gekühlt.

Auf diese Weise konnten eine weitere Ausbreitung des Feuers und ein Wiederaufflammen von Glutnestern verhindert werden.
Im Verlauf der Nacht gelang es den Einsatzkräften, eine weitere Ausdehnung des Brandes zu verhindern. Am nächsten Morgen unterstützte die Besatzung des Dauner TLF 3000 bei der weiteren Bekämpfung verbliebener Glutnester. Der geländegängige Unimog konnte hierzu auch in das unwegsame Waldgelände vorfahren. Gemeinsam mit einer weiteren, dem Dauner TLF 3000 zugeteilten Löschgruppe wurde von dort aus ein Löschangriff aufgebaut und mehrere Kreisregner zur großflächigen Bewässerung des betroffenen Bereichs gespeist.

Um die Mittagszeit wurde das Dauner TLF 3000 durch das TLF 3000 der Feuerwehr Neumagen-Dhron im Einsatz abgelöst. Anschließend konnte die Dauner Besatzung die Rückfahrt zum Standort antreten.
Gegen etwa 13:00 Uhr war der Einsatz für die Besatzung des Dauner TLF 3000 nach rund 18 Stunden beendet.