Mehrere Einsätze durch Sturmtief „Eberhard“

Am 10.03.2019 sorgte Sturmtief Eberhard für zahlreiche Feuerwehreinsätze in der VG Daun. Die Feuerwehr Daun rückte um 14.06 Uhr mit HLF und KdoW auf die Autobahn A1 aus, dort war ein umgestürzter Baum zwischen der Anschlussstelle Daun und dem Autobahndreieck Vulkaneifel gemeldet. In diesem Bereich wurde jedoch kein Baum auf der Fahrbahn gefunden.

Auf dem Rückweg von diesem Einsatz wurde die Feuerwehr Daun Richtung TGZ Nerdlen-Kradenbach geschickt, da auch dort ein Baum auf der Straße gemeldet war. Dieser wurde mit Hilfe der Kettensäge zerkleinert und von der Fahrbahn entfernt.

Nachdem die Fahrzeuge der Feuerwehr Daun wieder eingerückt waren, rückten sie um 14.53 Uhr erneut aus, diesmal auf die Autobahn A48, da hier ein umgestürzter Baum auf die Fahrbahn ragte. Auch dieser konnte entfernt werden.

Insgesamt mussten die Feuerwehren der Verbandsgemeinde Daun an diesem Tag etwa 45 mal wegen Sturmschäden ausrücken.

Koordiniert wurden die ganzen Einsätze vom Team der FEZ Daun (Feuerwehreinsatzzentrale), welche von Mitgliedern der Feuerwehr Daun gestellt werden. Die Einsätze liefen bei der Integrierten Leitstelle in Trier auf und wurden direkt zur weiteren Bearbeitung zur FEZ Daun durchgegeben.

In Zusammenarbeit mit der Wehrleitung (Einsatzleitung der Gemeinde) der Verbandsgemeinde Daun alarmierte dann die Besatzung der FEZ die jeweiligen Feuerwehren und teilte ihnen die Einsätze zu. Hierbei handelte es sich überwiegend um umgestürzte Bäume und abgedeckte Dächer. Teilweise mussten auch aufgrund von Stromausfall die Feuerwehrhäuser besetzt werden. Dies dient dazu, dass Bürger in Notsituationen die Feuerwehrleute als Ansprechpartner habe. Diese können dann über Funk weitere Hilfe anfordern.

Der TGM (Teleskopgelenkmast) der Feuerwehr Daun wurde zur Unterstützung der Feuerwehr Mehren wegen eines abgedeckten Daches nach Mehren gerufen. Hier hingen noch Teile des Daches auf einer Stromleitung, die dort herunter geholt werden mussten.

Der letzte Einsatz für die Feuerwehr Daun kam dann um 16.12 Uhr, im Feriendorf Dronkehof war ein Baum auf ein Haus gefallen. Dieser wurde so weit abgesägt, dass keine Gefahr mehr für das Haus bestand.