Bleibt zu Hause! Aber wir kommen, wenn Ihr uns braucht.

Auch die Feuerwehr Daun stellt sich auf die besondere, auch für sie ungewohnte Situation durch den Coronavirus ein. Im Einsatzfall können die Wehrleute natürlich nicht zu Hause bleiben, sondern rücken aus, um den Bürgern zu helfen. Daher ist es auch bei den freiwilligen Feuerwehrleuten besonders wichtig, durch besondere Maßnahme das Ansteckungsrisiko zu minimieren. Folglich wird der Ablauf der Einsätze in der kommenden Zeit angepasst. Hierzu wurden von der Wehrführung folgende Maßnahmen erlassen:

  • Dem Einsatzstichwort entsprechend fahren nicht mehr Einsatzkräfte als unbedingt notwendig raus. Die Anzahl der Kräfte wird minimiert.
  • Die Aufenthaltsdauer der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle wird auf das nötigste reduziert.
  • Bei einer größeren Lage werden die Einsatzkräfte auf möglichst viele Fahrzeuge aufgeteilt.
  • In den Fahrzeugen ist auf den nötigen Abstand zu achten.
  • Auch an der Einsatzstelle ist nach Möglichkeit auf Abstand zu achten.
  • Kameraden, die nicht mit in den Einsatz fahren müsse, warten im Feuerwehrhaus die erste Lagemeldung kurz ab, bis sicher ist, dass genügend Kräfte vor Ort sind. Auch dabei ist größtmöglicher Abstand zu halten. Anschließend fahren sie sofort wieder nach Hause.
  • Nach einem Brandeinsatz sind getragene Preßluftatmer (PA) und persönliche Schutzausrüstung (PSA) im mitzuführenden Mehrzweckfahrzeug (MZF 2) ins Feuerwehrhaus zu bringen. Ein Container befindet sich hierzu auf der Ladefläche des MZF 2.
  • In der FEZ (Feuerwehreinsatzzentrale) halten sich maximal zwei Personen auf.
  • Nach Beendigung des Einsatzes und der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft ist das Feuerwehrhaus wieder zeitnah zu verlassen.

Diese Maßnhamen führen natürlich dazu, dass die Feuerwehr Daun eventuell auch bei einer kleineren Lage mit mehr Fahrzeugen ausrückt als üblich, damit die Wehrleute auf der Anfahrt mehr Abstand zueinander halten können. Hier hofft die Feuerwehr Daun auf das Verständnis der Bevölkerung.

Wehrführer Manfred Hommes betont, dass „alle diese Maßnahmen nicht schön sind, aber im Moment unabdingbar um die Mannschaft bestmöglichst zu schützen“.